W1TTW2-Professur Geschichte, Gesellschaften und Politik Nordeuropas
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An der Sprach- und literaturwissenschaftlichen Fakultät, Nordeuropa-Institut, ist eine W1TTW2-Professur Geschichte, Gesellschaften und Politik Nordeuropas zum 01.10.2028 befristet für 6 Jahre zu besetzen. Diese Stelle ist mit einem Tenure Track versehen. Spätestens 15 Monate vor Ablauf der Juniorprofessur wird ein Evaluationsverfahren mit dem Ziel eröffnet, festzustellen, ob die Leistungsanforderungen für eine Berufung auf Lebenszeit erfüllt sind.
Von Tenure-Track-Professor*innen an der HU Berlin werden Leistungen in den Bereichen
- Forschung,
- Akademische Lehre,
- Mitwirkung in der akademischen Selbstverwaltung,
- Förderung von Promovierenden und Postdoktorand*innen
- und der Erwerb von Personalführungskompetenzen
erwartet. Aus dem Rahmenkatalog werden im Laufe des Berufungsverfahrens die konkreten Leistungsanforderungen bestimmt.
Die Professur soll die neuzeitliche Geschichte, die gesellschaftlichen Strukturen und die aktuellen Entwicklungen der Politik Nordeuropas in Forschung und Lehre vertreten und inhaltlich an die drei anderen Fachteile des Nordeuropa-Instituts (Linguistik, Literaturwissenschaft, Mediävistik) anschlussfähig sein.
Aufgabengebiet
- Lehre in allen relevanten Studiengängen (BA Skandinavistik / Nordeuropa-Studien, MA Skandinavistik / Nordeuropa-Studien sowie eine Mitarbeit an Studiengängen der Geschichtswissenschaften und Sozialwissenschaften)
- Engagement in der akademischen Selbstverwaltung
- Aktive Beteiligung am weiteren Ausbau des Lehr- und Forschungsprofils des Instituts
- Bereitschaft zur inter- und transdisziplinären Vernetzung innerhalb der Fakultät, mit anderen Fakultäten der HU Berlin sowie Fach-Instituten außerhalb Berlins einschließlich neuer Drittmittelinitiativen
Qualifikationen
Gesucht wird eine Persönlichkeit mit
- einem international sichtbaren Forschungsprofil, das durch entsprechende Publikationen und Vortragstätigkeit ausgewiesen ist
- internationalen Forschungskooperationen (erwünscht)
- Kenntnissen der englischen und einer der festlandskandinavischen Sprachen auf Lehrniveau
- Bereitschaft, ggf. unzureichende Deutschkenntnisse innerhalb von zwei Jahren nach der Berufung auszugleichen
Die Anforderungen für die Berufung gemäß § 102a i. V. m. §102c des Berliner Hochschulgesetzes müssen erfüllt werden.
Die Humboldt-Universität strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und fordert qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Bewerbungen aus dem Ausland sind erwünscht. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationsgeschichte sind ausdrücklich erwünscht.
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