Glossar

vor 2 Wochen


Freiburg, Deutschland Albatros Parkett Vollzeit

**A** **Abbinden** Aushärten von Estrichen, Klebstoffen usw. **Abbindezeit** (Auch Trocknungszeit) bezeichnet man die Zeitspanne zwischen dem Auftragen einer Flüssigkeit bis zur vollständigen Trocknung. Erst nach Beendigung der Abbindezeit besteht die Möglichkeit der Weiterverarbeitung. **Abriebfestigkeit** Von der Dichte abhängige Verschleißfestigkeit von Holz. Die Abriebfestigkeit endbehandelter Parkettoberflächen ist von der Art und der Ausführung der Oberflächenbehandlung (versiegelt, geölt, geölt/gewachst) abhängig. **Abrissfuge** Bei der Versiegelung auf der Baustelle kann es zur seitlichen Verleimung der Parkettelemente kommen. Während der Heizperiode schwindet das Parkett und dabei verhindert die seitliche Verleimung eine gleichmäßige Fugenbildung. Es kann sich eine so große Zugkraft aufbauen die zum Auseinanderreißen der Fläche mit entsprechend großer Fuge, der Abrissfuge, führt. **Abstandskeile** Holz - oder Kunststoffklötzchen. Sie werden gebraucht, um die rundum laufende Dehnungsfuge eines Parkettbodens an aufgehenden Bauteilen während der Verlegung zu fixieren. **Acrylat** Kunstharz wird als Bindemittel in wasserbasierten Versiegelungen verwendet. Acrylat-Wassersiegel trocknen schnell und verändern die Farbe des Holzes nicht. **Alkydharz** Kunstharz, Bestandteil von Öl-Kunstharz-Siegeln. **Allergiker** Menschen, die auf bestimmte natürliche oder künstliche Stoffe durch Reizung verschiedener Organe reagieren. **Anfeuerung** Ist für den Parkettleger die besondere Hervorhebung von Maserung, Farbe und Struktur des Holzbodens. Man erreicht diesen Effekt der Anfeuerung besonders durch Oberflächenbehandlung mit Fußbodenölen. **Anhydritestrich** Estrich aus Kalziumsulfat. **Anisotropie** Unterschiedliches Verhalten von Holz entsprechend der Faserrichtung. **Anschmutzverhalten** Gibt die Anfälligkeit einer Beschichtung oder eines Fußbodens für Verschmutzungen durch Flüssigkeiten und sonstige Schmutzpartikel an. **Das "Arbeiten" des Holzes** Lufttrockenes Holz nimmt in feuchter Luft Wasser auf, es quillt; in trockener Luft gibt es Wasser ab und schwindet. Das abwechselnde Quellen und Schwinden nennt man "Arbeiten" des Holzes. Splintholz schwindet stärker als Kernholz. **Aufheizen** Wird der Vorgang des Erwärmens von Estrich bezeichnet, der z. B. bei der Verlegung von Parkett über einer Fußbodenheizung erfolgen muss. **Ausgleichsmasse** Spachtelmasse zum Glätten und ausgleichen von Unebenheiten und anderen Mängeln, wie z. B. Risse oder Bohrlöcher. **Aushärtezeit** Ist die Zeit, die ein Werkstoff (Estrich, Klebstoff, Lack) zum Abbinden braucht. **B** **Bast** Ist die innere Schicht der Rinde nächst dem Kambium. Buchs, auch Druckholz genannt, ist Reaktionsholz, das charakteristischerweise an der unteren Seite von Ästen und in schiefen oder krummen Nadelbäumen gebildet wird. **Beize** Mittel zur Färbung von Holz. **Belegreife** Zustand, in dem der Untergrund so beschaffen ist, dass eine Parkettverlegung erfolgen kann, d. h., er muss fest, waagerecht, eben und trocken sein. **Bestandteile des Holzes** Völlig trockenes Holz enthält ca. 50 Teile Kohlenstoff, 6 Teile Wasserstoff, 43 Teile Sauerstoff, 0,7 Teile Stickstoff, 0,3 Teile Mineralien (Asche), etwas Eiweiß (Nährboden der zerstörenden Pilze). Am Quer - oder Hirnschnitt unterscheiden wir: 1. das Mark 2. das Kernholz (dunkel) 3. das Splintholz (hell) 4. die Kambiumschicht 5. den Bast 6. die Rinde (Borke). **Biegefestigkeit/Biegesteifigkeit** Ist der Widerstand, den das Holz einer einseitig senkrecht zur Faser wirkenden Kraft entgegensetzt. Die Biegekraft bewirkt auf der Kraftangreifenden Seite Druckspannungen im Holz und auf der entgegengesetzten Seite Zugspannungen. Als gut biegsame Hölzer gelten Esche, Rotbuche, Ahorn, Birke, Rüster, Kirschbaum und Weide. **Blindboden** Unterboden meist aus ungehobelten Brettern auf Balkenlage oder Lagerhölzern montierter Holzboden zur Aufnahme eines Deckbelages. **Bohlen** Massivholz, rechteckig, flacher Querschnitt, Stärke größer als 35 mm. **Bretter** Massivholz, rechteckig, flacher Querschnitt, Stärke bis 35 mm. **Bretter, gespundet** Mit Nut und Feder versehene Bretter. **Brinellhärte** Messgröße für die Widerstandskraft von Holz gegenüber Punktbelastungen. **Bügel** Klammern aus Federstahl zur Verlegung dafür bestimmter Parkettelemente und Massivholzdielen. **D** **Dämmunterlage** Zwischenlage zwischen Untergrund und Mehrschichtparkett zur Erhöhung des Trittschallschutzes und zum Ausgleich von leichten Unebenheiten. **Dampfsperre** Folie, die eine Durchfeuchtung eines Bauteiles verhindern soll, z.B. zugelassene E-Folie von mind. 0,2 mm Dicke. **Decklage** Nutzschicht bei Mehrschichtparkett. **Deckmaß** Oberflächenbreite von Holzprodukten ohne Berücksichtigung der Feder. **Dehnungsfuge** Abstand eines Parkett - und Holzbodens (10 bis 15 mm) zu aufgehenden Bauteilen wie Wänden oder Pfeilern. **Dekorwachs** Wachs m